Tag: Sehenswürdigkeiten

USA – Westküste 2010

Nachdem es Nira & Martin für drei Jahre nach Kalifornien verschlagen hat, nutzten wir die die Gelegenheit und verbrachten unseren diesjährigen Jahresurlaub im Westen der USA. Da wir in diesen zwei Wochen seeeehr viel gesehen und erlebt haben werden wir die einzelnen Stationen nur Stichpunktartik beschreiben. Bilder sagen ja bekanntlich auch mehr als tausend Worte.

Zunächst einen Überblick über unsere gesamte Tour:

Zeitraum: 23.08. – 07.09.
Hinflug: Stuttgart – Atlanta – San Francisco
Rückflug: Los Angeles – Atlanta – Stuttgart
gefahrene Kilometer: ~ 2500


USA Westküste 2010 auf einer größeren Karte anzeigen

San Francisco (23.08. – 27.08.)

  • Tag 1: Ankunft San Francisco – 21 Uhr
  • Tag 2: Fahrt auf den Highway Nr.1 an der Küste entlang bis Santa Cruz, auf der Heimfahrt shoppen in Gilroy, lecker Abendessen beim Mexikaner in Redwood City
  • Tag 3: San Francisco (Besuch innoWake inc., Cable Car Museum, Fisherman’s Wharf, Coit Tower, Yoga auf dem Dach des W-Hotels, Abendessen in einem deluxe Steak-House)
  • Tag 4: San Francisco (China Town, Alcatraz, Golden Gate Bridge, Mietwagen abholen)
  • Tag 5: Fahrt zum Yosemite Nationalpark mit Shoppen in Tracy

Yosemite Nationalpark (27.08. – 28.08.)

  • Tag 1: Ankunft Yosemite NP (Yosemite View Lodge), Entspannung am Pool, warten auf die Schierles :)
  • Tag 2: Fahrt durch den Nationalpark, Fotostops an diversen Vista Points, kleine Wanderung zu den groooßen Mammut-Bäumen und zum Dog Lake. Besuch der Geisterstadt Bodie. Fahrt in den Skiort Mammoth Lakes, erstes mal Tanken (dabei fast erfroren).

Death Valley (29.08.)

  • Unser Weg von Mammoth Lakes nach Las Vegas führte uns durch das heiße Tal des Todes.
  • Halt an verschiedenen Vista Points (Sanddünen, Golden Canyon, Natural Bridge, Badwater Basin (tiefster Punkt der USA – 86m unter dem Meeresspiegel), Devils Golf Course
  • gefühlte 10 Liter Flüssigkeit getrunken

Las Vegas (29.08. – 01.09.)

  • Tag 1: Ankunft im Hotel (Bill’s Gambling Hall & Casino), erste Besichtigung des Strips (Piratenshow Treasure Island, Vulkanausbruch Mirage)
  • Tag 2: Mittagessen im Bellagio (“All you can eat”-Buffet -> sehr zu empfehlen!), Besichtigung der Casinos, David Copperfield-Show
  • Tag 3: Schokoladenbrunnenfrühstück ohne Schokobrunnen im Harras-Casino, Besichtigung der restlichen Hotels (Excalibur, Luxor), Fremont Street, Stratosphere Tower, unheimliche Begegnung mit dem schwarzen Mann
  • Tag 4: Abfahrt Richtung Grand Canyon: Shoppen in Primm, Halt am Hoover-Damm

Grand Canyon (01.09. – 02.09.)

  • Tag 1: Ankunft Williams, Abendessen bei Dennys
  • Tag 2: Fahrt zum Grand Canyon, Wanderung vorbei am “Ooh Aah Point” zum Yaki Point (South Kaibab Trailhead) – und wieder zurück *keuch*, Fahrt zum Grand View Point. Abfahrt in Richtung Lake Havasu City, mit einem kleinen Umweg über die Route 66.

Lake Havasu City (02.09. – 03.09.)

  • Tag 1: Hotel (“Hidden Palms”) 30 Minuten gesucht (der Name ist Programm) und aus Versehen versucht beim falschen einzuchecken, Schuh-Shoppen. Besuch der London Bridge. Bullenhitze!
  • Tag 2: Abfahrt nach Los Angeles

Los Angeles (03.09. – 06.09.)

  • Tag 1: Ankunft, Chillen im Hotel
  • Tag 2: Farmer’s Market, Hollywood (Walk of Fame, Kodak Theatre, Chines Theatre), Runyon Canyon, Getty Center, Fahrt durch Beverly Hills (schöne Autos, schöne Häuser)
  • Tag 3: Venice Beach, Santa Monica (Pier), Mietwagen abgeben
  • Tag 4: Rückflug

B’ä’rlin 2010

Dieses Jahr nutzten wir die Pfingsferien für einen kleinen Städtetrip nach Berlin. Nachdem wir wie immer etwas knapp dran waren mit der Buchung gab es für die Kombiangebote der Bahn leider kein freies Hotel mehr. Auch wenn wir uns doch noch spontan für Hamburg als Reiseziel entschieden hätten, wären wir dort nirgends mehr untergekommen. Also blieb es bei Berlin und wir beschlossen die Anreise mit dem Auto.

Tag 1: Anreise und erste Eindrücke
Das erste Bild unseres Urlaubs wurde schon auf der Autobahn geschossen… Es scheint aber noch beim Entwickeln zu sein. Als wir dann im Hotel waren, haben wir nur unsere Koffer abgestellt und sind dann auch schon losgezogen. Das Hotelzimmer war übrigens ziemlich klein, aber sauber und deshalb in Ordnung. Auf dem Plan stand “Erkunden der Weststadt”. Bei einem gemütlichen Spaziergang kamen wir am jüdischen Gemeindehaus, dem Literaturhaus, dem Theater des Westens, dem Savigny-Platz, dem Europa-Center, der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche und dem KDW vorbei. Um einen ersten Eindruck zu bekommen, haben wir uns in die Buslinie 100 gesetzt, die einmal quer durch Berlin fährt und an einigen Sehenswürdigkeiten vorbeikommt, und sind am Alexanderplatz ausgestiegen um uns dort mal ein wenig umzuschauen. Zum Abschluss dieses Tages gabs am Abend leckeres schwäbisches Essen unweit unseres Hotels.

Tag 2: Regierungsviertel
Unser Plan war es, so früh wie möglich zum Reichstag zu kommen, damit die Schlange nicht so lang ist. Also haben wir nur kurz den schönen, neuen Bahnhof besichtigt am Kanzleramt vorbeigeschaut und sind weiter zum Reichstag. Es gab allerdings einige Menschen, die den selben Gedanken wie wir hatten. Deshalb sind wir weiter zum Brandenburger Tor und dem Holocaust Mahnmal. Anschließend sind wir Unter den Linden bis zum Alexanderplatz gelaufen. Auf dem Weg dorthin gibt es einiges zu sehen: das Hotel Adlon, einige Botschaften, die Komische Oper, die Staatsbibliothek, die Humboldt-Universität, den Bebelplatz, das Forum Fridericianum, den Kronprinzenpalais, die neue Wache, das Zeughaus und das Deutsche Historische Museum in dem wir uns historisch gebildet haben.
Danach ging es dann weiter über die Schlossbrücke, am Berliner Dom, dem Alten Museum, der Museumsinsel, dem Marx-Engels-Forum, der St.-Marien Kirche und dem Roten Rathaus vorbei bis zum Neptunbrunnen der unmittelbar vor dem Alex ist. Auf den wollten wir dann eigentlich hoch, doch auch hier war uns das Anstehen zu lang. Es gibt dort aber die Möglichkeit für den nächsten Tag um 9 Uhr Karten zu kaufen – dies haben wir dann gemacht und sind zufrieden weiter zum Sony – Center. Von dort aus sind wir weiter zur Philharmonie und haben einen kurzen Abstecher zum Museum des deutschen Widerstandes gemacht, welches übrigens kostenlos ist. Da die Zeit, wie meistens, etwas knapp war gings dann auch schon weiter quer durch den Tiergarten zum Schloss Bellevue. Von dort ins Hotel, um uns etwas aufzufrischen und dann wieder zum Potsdamerplatz, wo ganz in der Nähe das Bluemax ist, in welchem die Blueman Group auftritt. Nach einer guten Show haben wir uns noch eine Currywurst beim Reichstag gegönnt (die Schlange war uns immernoch zu lang), die neue Synagoge angeschaut und dann unsere Füße hochgelegt.

Tag 3: Alles was mit Mauer zu tun hat und restliche Highlights
Als erstes Stand am heutigen Tage der Alex auf dem Programm. Davon waren wir allerdings etwas entäuscht. Außerdem wollten wir etwas mehr über die Mauer und ihre Geschichte erfahren. Da bietet es sich an zum Checkpoint Charly zu fahren und das Mauermuseum anzuschauen. Ebenso interessant ist da die East Side Gallery und die Gedenkstätte Berliner Mauer an der Bernauer Straße.
Auf unserer ToDo Liste standen noch der Gendarmenmarkt mit dem Konzerthaus, dem Französischen und dem Deutschen Dom, sowie eine Spreerundfahrt und der Reichstag. Also haben wir diese Hightlights in der Reihenfolge besucht. Für den Reichtstag hatten wir extra unsere Bücher dabei um die Wartezeit zu verkürzen und wir hatten auch tatsächlich genügend Zeit um zu lesen…Schade war hier, dass man keinen Blick in den Plenarsaal werfen konnte. Dies ist wohl nur mit Voranmeldung möglich. Hungrig gings dann zum Savigny Platz, wo wir ziemlich lang auf unser Essen warten durften…

Tag 4: Potsdam
Sehr empfehlenswert ist auch der Ausflug nach Potsdam. Nicht nur die Innenstadt, mit der Nikolaikirche, dem holländischen Viertel, dem Brandenburger Tor, dem Nauener Tor,… hat einiges zu bieten, auch der große Schloss-Park ist super schön mit dem Schloss Sanssouci. Wir haben uns gefühlt wie in Frankreich mit all den prunkvollen Schlössern, Häusern und Mühlen.Da die ersten Tage schon ziemlich an unserer Kondition gekratzt hatten, gings schon mittags wieder zurück ins Hotel. Nach einer kurzen Pause wurde ein bißchen geshopped und dann der letzte Abend beim Italiener genossen.

Berlin ist wirklich eine schöne Stadt. Für detailiertere Berichte stehen wir gerne zur Verfügung.
Wir kommen bestimmt nocheinmal zurück! Es war wirklich bärig…

Bärlin 2010

Bärlin 2010

Paris 2009

Der letzte Urlaub, nach Italien, lag nun schon etwas zurück. Deshalb war es mal wieder an der Zeit etwas Abstand vom Alltag zu nehmen und Ulm für eine Woche zu verlassen. Dieses Mal ging es in ein anderes Nachbarland – nach Frankreich. Montag morgens sind wir deshalb, mit einem befreundeten Pärchen, in Ulm in den TGV gestiegen und kurz nach dem Mittagessen in Paris angekommen. Nachdem die Ticketfrage geklärt war (ich empfehle allen Parisurlaubern ein Passfoto mit zu nehmen) ging es auf Zugsuche. Aber der war dann auch bald gefunden und so sind wir erstmal zum Einchecken ins Hotel gefahren.
Unser Hotel (Dreamcastle Hotel) lag direkt beim Disneyland und deshalb hatten wir immer knapp 40 Minuten Fahrt von dort ins Pariser Stadtzentrum. Die Zeit konnte aber auch immer wieder ganz gut genutzt werden um sich über gewisse Sehenswürdigkeiten zu informieren. Das Hotel war soweit ganz in Ordnung. Es hat zwar nicht unserer Vorstellung von vier Sternen entsprochen, aber beim Frühstück ist man satt geworden, das Zimmer war soweit sauber und der Blick aus dem Zimmerfenster super.

Gleich am ersten Abend sind wir dann nochmal nach Paris gefahren um die “Sonderbeleuchtung” am Eiffelturm zu bewundern. Da der Hunger dann doch schon sehr groß war, haben wir uns auf die Suche nach etwas Essbarem gemacht, haben noch Proviant eingekauft und sind dann auch schon wieder zurück ins Hotel.

Den zweiten Tag begannen wir mit dem dem Besteigen des Triumphbogens. Von dort aus hatten wir einen tollen Blick über Paris. Am besten war aber fast die Sicht auf den berühmt berüchtigten Kreisverkehr um den Bogen herum. Faszinierend, dass es in den 10 Minuten in denen wir das Treiben dort beobachtet haben nie gekracht hat. Direkt neben dem Triumphbogen sollte sich eigentlich auch unser erster Paris-Cache verstecken, doch auch nach knapp 30 Minuten Suche blieb er vor uns verborgen. Etwas gefrustet sind wir dann entlang der Champs-Élysées bis zum Place de la Concorde gelaufen, auf dem damals die Guillotine und heute der Obelisk steht. Unser nächstes Ziel sollte das Louvre sein und so machten wir uns auf den Weg durch den “Jardin des Tuileries”. In diesem schönen Park sollte sich laut GPS ein weiterer Cache befinden. Nachdem Gabi beim Untersuchen eines Mauerlochs jedoch fast von einem Vogel geköpft wurde, zogen wir auch dieses Mal ohne geloggten Cache von dannen. Nachdem wir den “Triumphbogen von Carrousel” druchquert hatten, sahen wir auch schon das Louvre mit den vielen Pyramiden im Innenhof. Natürlich wollten wir sofort die Pyramide finden, die auf den heiligen Gral zeigt, doch irgendwie haben wir die “umgedrehte” Pyramide aus Dan Browns “The Davinci Code” (Sakrileg) nicht gefunden. Gibt es sie wirklich? Um sachdienliche Hinweise wird gebeten :) Im Innenhof des Louvre haben wir dann zwar nicht den heiligen Gral gefunden, aber immerhin unseren ersten Cache auf französischem Boden!

Dann ging es zu den Katakomben von Paris, welche wegen Vandalismus geschlossen hatten – leider, also weiter zum Invalidendom (Grabstätte Napoleons) und dann zum Eiffelturm auf den wir unbedingt wollten, am liebsten bei Sonnenuntergang. Den Zeitpunkt haben wir fast perfekt erwischt, war aber auf jeden Fall schön und ganz oben waren wir dann auch auf dem Klo – davon können wir noch unseren Enkeln erzählen… Anschließend Ewigkeiten einen Mc Donalds gesucht und kurz vor dem Verhungern auch einen gefunden. Spätestens ab diesem Moment waren dann auch die mitreisenden Informatiker glücklich, denn es gab free Wifi :) An diesem Tag haben wir glaube ich die meisten Kilometer absolviert und ab da taten uns dann auch immer die Füße weh…

Am dritten Tag hatte Tobi dann Geburtstag und zur Feier des Tages gönnten wir uns ein nicht ganz billiges Tagesticket (62€!) für die beiden Disney-Parks (Movie Park, Disneyland). Dort kam Gabi endlich in den Genuss von Achterbahnen mit Loopings, ansonsten gab es aber nicht viel nennenswertes was diese Parks vom Europapark unterscheidet. Flächenmäßig hatten wir sogar das Gefühl, dass der Europapark in Rust größer ist als das Disneyland. Auch all die bekannten Gesichter aus den Comics sah man nicht wie erwartet voller Freude winkend durch den Park schlendern, sondern nur für kurze Zeit an einem festen Ort für Fotos bereit stehend und natürlich am frühen Abend zur feierlichen Parade vor dem Schloss. Unsere Must-ride-Tipps: Rock ‘n’ Roller Coaster Starring Aerosmith, The Twilight Zone Tower of Terror, Indiana Jones Adventure und Space Mountain: Mission 2.

Am Ende des Tages gab es dann noch ein Gläschen Sekt und eine Folge Monk zum Einschlafen.

Tag 4 begann mit dem Besuch von Notre Dame . Laut Reiseführer gab es das beste Eise von Paris ganz in der Nähe auf der Seine Insel und so entschieden wir uns Berthillon aufzusuchen und uns ein solches zu gönnen. Leider hatte dieser aber auch geschlossen und so mussten wir mit einem anderen Café vorlieb nehmen, welches aber immerhin von ihm beliefert wurde. Anschließend marschierten wir zum Hôtel de Ville und von dort zum Centre Pompidou um dort das Treiben  zu beobachten :) Bei dieser kleinen Tour versuchten wir uns wieder an den verflixten französischen Caches doch außer einem polnischen Reisepass wurde mal wieder nichts gefunden :/

Nachdem wir immer müder wurden  und die Füße immer mehr schmerzten entschieden wir uns für eine, vom Reiseführer empfohlene Seine-Rundfahrt. Wir hatten uns aber etwas mehr erhofft. Man hat nun zwar die Sehenswürdigkeiten Paris mal aus einem anderen Blickwinkel betrachten können, doch der “Reiseleiter” gab keine weiteren Infos dazu durch. Das einzige was er von sich gab war “Nächste Station Louvre – in 10 Minuten erreichen wir das Louvre”, immerhin auf vier Sprachen (wobei Deutsch nicht dabei war). Nachdem es also nichts neues zu erfahren gab entschieden sich drei der vier Reisenden die Zeit sinnvoller für einen Mittagsschlaf zu nutzen. Am frühen Abend ging es dann zum Sacre Coeur, wo es erstaunlich saubere und kostenfreie Toiletten gibt (die auf dem Eiffelturm waren übrigens auch sauber und kostenfrei) und einen super Ausblick, der allerdings etwas vernebelt war. Einmal schick französisch Essen war Pflicht, deshalb sind wir am Abend mit weiteren zwei Ulmern (jetzt waren wir zu sechst) in ein super Restaurant (“La cloche d´Or”) dinieren gegangen. Der Ausflug hat sich auf jeden Fall gelohnt. Mit vollen Bäuchen haben wir uns noch das Moulin Rouge, zumindest von außen angeschaut.

Unglaublich beeindruckend waren die riesigen Gärten von Versailles! Ich würde schon gern wissen, wie viele Gärtner dort beschäftigt sind. Auch das Gold an der Pforte war nicht übel, da hat jemand wirklich sehr, sehr, sehr viel Geld reingesteckt. In die Gemäuer sind wir nicht gegangen, aber man muss sich ja auch noch was fürs nächste Mal aufheben.

Wir waren zwar noch nie in Amerika, aber die Freiheitsstatue haben wir mittlerweile auch live und in Farbe gesehen. Die wenigsten wissen es, aber in Paris steht die genau gleiche Freiheitsstatue wie in New York. Der einzige Unterschied ist die Größe – die in New York ist neun mal so groß wie die in Paris. Sie war aber in jedem Fall trotzdem hübsch und eigentlich auch groß genug. Wir hatten auf der Hinfahrt noch einen ganz speziellen Tipp bekommen: Das Kaufhaus Printemps lockt momentan Kunden mit einer etwas spezielleren Attraktion: in den Schaufenster strippen profesionelle Tänzerinnen. Das wollten wir uns natürlich nicht entgehen lassen, leider waren wir genau zur falschen Zeit am (immerhin) richtigen Ort – haben also keine Tänzerinnen gesehen, dafür unglaublich teuren Schmuck und andere Dinge, die sich ein Normalsterblicher nicht leisten kann. Mal wieder war der Hunger über den Tag hinweg stark gewachsen, also haben wir uns erneut auf die Suche nach Essbarem gemacht. Dabei sind wir an der schicken Oper vorbeigekommen, die wir das nächste Mal vielleicht auch von innen anschauen. Letztendlich haben wir eine nette kleine Crèperie im chinesischen Viertel gefunden. Das Essen war wirklich gut und der Cidre hat auch perfekt dazu gepasst.

Und dann war es auch schon Samstag… wir haben schön ausgeschlafen, uns am Frühstücksbuffet gestärkt und sind dann an den gare de l´ést gefahren, an dem der TGV uns wieder nach hause bringen sollte. Eigentlich wollten wir dort unser Gepäck einschließen und dann noch das Panthéon anschauen, allerdings wollten die von uns fünf Euro pro Gepäckstück und da waren wir dann doch Schwaben genug. Also haben wir eben ein paar Stunden am Bahnhof verbracht und diesen genauer untersucht. Die Heimfahrt war dann auch, bis auf nervige Anwälte, eher unspektakulär.

Es war wirklich ein schöner (dies lag übrigens auch an unserer Begleitung), aber auch anstrengender Urlaub.

Jardin des TuileriesJ

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