Extremcachen Rattenweiler
Nachdem ich mir von meinem Weihnachtsgeld ein neues GPS-Gerät (Garmin Oregon 300) geleistet habe, mussten wir das natürlich gleich ausprobieren. So strotzten wir der Kälte und machten uns mit Verstärkung auf nach Rattenweilter zur Ruine Alt-Summerau (
GC1J4NN) um dort einen Multi zu heben. Dank Paperless-Caching-Funktion des Oregon geht das Betanken des GPS-Geräts mit neuen Caches direkt über Geocaching.com recht unkompliziert und so erspart man sich auch Vertipper beim Eingeben der Koordinaten, die uns durchaus das (Cacher-)Leben schon erschwert haben.
Bei der Suche nach dem Final sind wir zunächst auf die Dose eines wohl noch unveröffentlichten Caches gestoßen. Kurz darauf konnte, dank Gabis Kletterkunst, dann aber auch der richtige “Burgschatz” seinem Versteck entrissen werden. Und so trennten uns nur noch durch eine Zahlenkombination gesicherte Ketten vom Eintrag ins Logbuch. Nachdem wir der Meinung waren die richtigen Zahlen zu haben und auch alle Varianten durchgespielt hatten, schoben wir das Nichtaufgehen des Schlosses letztlich Väterchen Frost in die Schuhe und mogelten uns an den Ketten vorbei zum Logbuch vor.
Nachdem die Dose wieder an Ort und Stelle verstaut war, nahmen wir auf der Heimfahrt noch einen kleinen “Drive-In” – Tradi (
GC18HC7) mit. Dabei zeigte sich mal wieder, dass Cachen wirklich ein Extremsport ist, denn im Eifer des Gefechts erdreistete sich ein Ast(!) mir sich selbst ins rechte Auge zu rammen und so schreibe ich diese Zeilen mit einer verschrammten Hornhaut und der Hoffnung, dass die Unschärfe und das zugehörige komische Gefühl bald nachlassen.
- Technik, die begeistert
- Spieglein Spieglein in der Hand
- Na, wo ist er denn?
- Den Damen immer den Vortritt gewähren
- Geh' auf du blödes Teil!
- War es doch der, der mir sein Geweih ins Auge gerammt hat?





