Tag: Geocaching

Paris 2009

Der letzte Urlaub, nach Italien, lag nun schon etwas zurück. Deshalb war es mal wieder an der Zeit etwas Abstand vom Alltag zu nehmen und Ulm für eine Woche zu verlassen. Dieses Mal ging es in ein anderes Nachbarland – nach Frankreich. Montag morgens sind wir deshalb, mit einem befreundeten Pärchen, in Ulm in den TGV gestiegen und kurz nach dem Mittagessen in Paris angekommen. Nachdem die Ticketfrage geklärt war (ich empfehle allen Parisurlaubern ein Passfoto mit zu nehmen) ging es auf Zugsuche. Aber der war dann auch bald gefunden und so sind wir erstmal zum Einchecken ins Hotel gefahren.
Unser Hotel (Dreamcastle Hotel) lag direkt beim Disneyland und deshalb hatten wir immer knapp 40 Minuten Fahrt von dort ins Pariser Stadtzentrum. Die Zeit konnte aber auch immer wieder ganz gut genutzt werden um sich über gewisse Sehenswürdigkeiten zu informieren. Das Hotel war soweit ganz in Ordnung. Es hat zwar nicht unserer Vorstellung von vier Sternen entsprochen, aber beim Frühstück ist man satt geworden, das Zimmer war soweit sauber und der Blick aus dem Zimmerfenster super.

Gleich am ersten Abend sind wir dann nochmal nach Paris gefahren um die “Sonderbeleuchtung” am Eiffelturm zu bewundern. Da der Hunger dann doch schon sehr groß war, haben wir uns auf die Suche nach etwas Essbarem gemacht, haben noch Proviant eingekauft und sind dann auch schon wieder zurück ins Hotel.

Den zweiten Tag begannen wir mit dem dem Besteigen des Triumphbogens. Von dort aus hatten wir einen tollen Blick über Paris. Am besten war aber fast die Sicht auf den berühmt berüchtigten Kreisverkehr um den Bogen herum. Faszinierend, dass es in den 10 Minuten in denen wir das Treiben dort beobachtet haben nie gekracht hat. Direkt neben dem Triumphbogen sollte sich eigentlich auch unser erster Paris-Cache verstecken, doch auch nach knapp 30 Minuten Suche blieb er vor uns verborgen. Etwas gefrustet sind wir dann entlang der Champs-Élysées bis zum Place de la Concorde gelaufen, auf dem damals die Guillotine und heute der Obelisk steht. Unser nächstes Ziel sollte das Louvre sein und so machten wir uns auf den Weg durch den “Jardin des Tuileries”. In diesem schönen Park sollte sich laut GPS ein weiterer Cache befinden. Nachdem Gabi beim Untersuchen eines Mauerlochs jedoch fast von einem Vogel geköpft wurde, zogen wir auch dieses Mal ohne geloggten Cache von dannen. Nachdem wir den “Triumphbogen von Carrousel” druchquert hatten, sahen wir auch schon das Louvre mit den vielen Pyramiden im Innenhof. Natürlich wollten wir sofort die Pyramide finden, die auf den heiligen Gral zeigt, doch irgendwie haben wir die “umgedrehte” Pyramide aus Dan Browns “The Davinci Code” (Sakrileg) nicht gefunden. Gibt es sie wirklich? Um sachdienliche Hinweise wird gebeten :) Im Innenhof des Louvre haben wir dann zwar nicht den heiligen Gral gefunden, aber immerhin unseren ersten Cache auf französischem Boden!

Dann ging es zu den Katakomben von Paris, welche wegen Vandalismus geschlossen hatten – leider, also weiter zum Invalidendom (Grabstätte Napoleons) und dann zum Eiffelturm auf den wir unbedingt wollten, am liebsten bei Sonnenuntergang. Den Zeitpunkt haben wir fast perfekt erwischt, war aber auf jeden Fall schön und ganz oben waren wir dann auch auf dem Klo – davon können wir noch unseren Enkeln erzählen… Anschließend Ewigkeiten einen Mc Donalds gesucht und kurz vor dem Verhungern auch einen gefunden. Spätestens ab diesem Moment waren dann auch die mitreisenden Informatiker glücklich, denn es gab free Wifi :) An diesem Tag haben wir glaube ich die meisten Kilometer absolviert und ab da taten uns dann auch immer die Füße weh…

Am dritten Tag hatte Tobi dann Geburtstag und zur Feier des Tages gönnten wir uns ein nicht ganz billiges Tagesticket (62€!) für die beiden Disney-Parks (Movie Park, Disneyland). Dort kam Gabi endlich in den Genuss von Achterbahnen mit Loopings, ansonsten gab es aber nicht viel nennenswertes was diese Parks vom Europapark unterscheidet. Flächenmäßig hatten wir sogar das Gefühl, dass der Europapark in Rust größer ist als das Disneyland. Auch all die bekannten Gesichter aus den Comics sah man nicht wie erwartet voller Freude winkend durch den Park schlendern, sondern nur für kurze Zeit an einem festen Ort für Fotos bereit stehend und natürlich am frühen Abend zur feierlichen Parade vor dem Schloss. Unsere Must-ride-Tipps: Rock ‘n’ Roller Coaster Starring Aerosmith, The Twilight Zone Tower of Terror, Indiana Jones Adventure und Space Mountain: Mission 2.

Am Ende des Tages gab es dann noch ein Gläschen Sekt und eine Folge Monk zum Einschlafen.

Tag 4 begann mit dem Besuch von Notre Dame . Laut Reiseführer gab es das beste Eise von Paris ganz in der Nähe auf der Seine Insel und so entschieden wir uns Berthillon aufzusuchen und uns ein solches zu gönnen. Leider hatte dieser aber auch geschlossen und so mussten wir mit einem anderen Café vorlieb nehmen, welches aber immerhin von ihm beliefert wurde. Anschließend marschierten wir zum Hôtel de Ville und von dort zum Centre Pompidou um dort das Treiben  zu beobachten :) Bei dieser kleinen Tour versuchten wir uns wieder an den verflixten französischen Caches doch außer einem polnischen Reisepass wurde mal wieder nichts gefunden :/

Nachdem wir immer müder wurden  und die Füße immer mehr schmerzten entschieden wir uns für eine, vom Reiseführer empfohlene Seine-Rundfahrt. Wir hatten uns aber etwas mehr erhofft. Man hat nun zwar die Sehenswürdigkeiten Paris mal aus einem anderen Blickwinkel betrachten können, doch der “Reiseleiter” gab keine weiteren Infos dazu durch. Das einzige was er von sich gab war “Nächste Station Louvre – in 10 Minuten erreichen wir das Louvre”, immerhin auf vier Sprachen (wobei Deutsch nicht dabei war). Nachdem es also nichts neues zu erfahren gab entschieden sich drei der vier Reisenden die Zeit sinnvoller für einen Mittagsschlaf zu nutzen. Am frühen Abend ging es dann zum Sacre Coeur, wo es erstaunlich saubere und kostenfreie Toiletten gibt (die auf dem Eiffelturm waren übrigens auch sauber und kostenfrei) und einen super Ausblick, der allerdings etwas vernebelt war. Einmal schick französisch Essen war Pflicht, deshalb sind wir am Abend mit weiteren zwei Ulmern (jetzt waren wir zu sechst) in ein super Restaurant (“La cloche d´Or”) dinieren gegangen. Der Ausflug hat sich auf jeden Fall gelohnt. Mit vollen Bäuchen haben wir uns noch das Moulin Rouge, zumindest von außen angeschaut.

Unglaublich beeindruckend waren die riesigen Gärten von Versailles! Ich würde schon gern wissen, wie viele Gärtner dort beschäftigt sind. Auch das Gold an der Pforte war nicht übel, da hat jemand wirklich sehr, sehr, sehr viel Geld reingesteckt. In die Gemäuer sind wir nicht gegangen, aber man muss sich ja auch noch was fürs nächste Mal aufheben.

Wir waren zwar noch nie in Amerika, aber die Freiheitsstatue haben wir mittlerweile auch live und in Farbe gesehen. Die wenigsten wissen es, aber in Paris steht die genau gleiche Freiheitsstatue wie in New York. Der einzige Unterschied ist die Größe – die in New York ist neun mal so groß wie die in Paris. Sie war aber in jedem Fall trotzdem hübsch und eigentlich auch groß genug. Wir hatten auf der Hinfahrt noch einen ganz speziellen Tipp bekommen: Das Kaufhaus Printemps lockt momentan Kunden mit einer etwas spezielleren Attraktion: in den Schaufenster strippen profesionelle Tänzerinnen. Das wollten wir uns natürlich nicht entgehen lassen, leider waren wir genau zur falschen Zeit am (immerhin) richtigen Ort – haben also keine Tänzerinnen gesehen, dafür unglaublich teuren Schmuck und andere Dinge, die sich ein Normalsterblicher nicht leisten kann. Mal wieder war der Hunger über den Tag hinweg stark gewachsen, also haben wir uns erneut auf die Suche nach Essbarem gemacht. Dabei sind wir an der schicken Oper vorbeigekommen, die wir das nächste Mal vielleicht auch von innen anschauen. Letztendlich haben wir eine nette kleine Crèperie im chinesischen Viertel gefunden. Das Essen war wirklich gut und der Cidre hat auch perfekt dazu gepasst.

Und dann war es auch schon Samstag… wir haben schön ausgeschlafen, uns am Frühstücksbuffet gestärkt und sind dann an den gare de l´ést gefahren, an dem der TGV uns wieder nach hause bringen sollte. Eigentlich wollten wir dort unser Gepäck einschließen und dann noch das Panthéon anschauen, allerdings wollten die von uns fünf Euro pro Gepäckstück und da waren wir dann doch Schwaben genug. Also haben wir eben ein paar Stunden am Bahnhof verbracht und diesen genauer untersucht. Die Heimfahrt war dann auch, bis auf nervige Anwälte, eher unspektakulär.

Es war wirklich ein schöner (dies lag übrigens auch an unserer Begleitung), aber auch anstrengender Urlaub.

Jardin des TuileriesJ

Italien 2009: Meer, Florenz, Pisa, Lucca

[Hier geht's zum ersten Teil des Berichts]

Nachdem wir drei Nächte in Rom verbracht hatten ging es am Freitagmorgen wieder in Richtung Heimat. Aber der Urlaub war natürlich noch nicht vorbei – Florenz war unser nächstes Ziel. Und da zu einem Italienurlaub auch Meer gehört fuhren wir nicht direkt in Rom auf die Autobahn sondern sind erstmal ohne genaues Ziel von Rom aus gen Westen in Richtung Meer gefahren. Dort in einem kleinen Dorf haben wir uns dann ein bißchen an den Strand gelegt. Ins Wasser sind wir dort aber nur mit den Füßen. Nach dem kleinen Strandbesuch waren wir ziemlich hungrig und haben in unser Garmin einfach mal nett klingende Restaurants in der näheren Umgebung eingegeben. Aber entweder waren die Pizzerien geschlossen oder sie sagten uns vom Aussehen her nicht zu.

Und so landeten wir schlussendlich nicht in einer Pizzeria, sondern in einem etwas edleren Fisch-Restaurant direkt am Meer. Dort waren wir dann die einzigen Touristen und haben nicht allzuviel von der Speisekarte verstanden. Was wir verstanden haben war “Ravioli” und “Risotto” weshalb wir uns dafür entschieden haben. Aufgrund des Preises der beiden Gerichte dachten wir auch, dass wir keinen “secondo piatto” benötigen. Erst als die Leute an den Nebentischen einen Gang nach dem anderen serviert bekamen wurde wir etwas stutzig. Nun ja, schlussendlich haben wir das Lokal nicht 100% gesättigt verlassen :)

Nun ging es zurück auf die Autobahn mit dem Ziel Florenz – genauer gesagt dem Ort Figline Valdarno mit seinem Campigplatz “Norcenni Girasole Club“. Dort sind wir dann um 17 Uhr angekommen und haben unseren, unter Pinien gelegenen Stellplatz bezogen. Den ersten Abend nutzten wir erst mal zu einer kleinen Erkundungstour des Platzes, den der ist wirklich riesig und bietet neben drei Pizzerien, einer Eisdiele, Tennis- Minigolf und Boule-Plätzen auch noch zwei Schwimmbäder und und und….Sogar W-Lan hätte es gehabt, war mir aber zu teuer ;)

 

Den nächsten Tag nutzten wir für einen Besuch in Florenz. Nachdem wir in Rom so viel Geld für Museen und sonstige Sehenswürdigkeiten ausgegeben hatten, hat uns hier nichts so wirklich gereizt und so verbrachten wir den Tag mit Cachen (an allen wichtigen Sehenswürdigkeiten kommt man so aber natürlich trotzdem vorbei). Ein Cache führte uns zum Piazzale Michelangelo. Einen Platz auf einem kleinen Berg (auf der einer der drei Davids in Florenz steht) von dem aus man einen herrlichen Blick über Florenz hat.

 

Gabi war ja in Florenz (u.a. bekannt für die Lederverarbeitung) auch auf der Suche nach einer Ledertasche für ihre künftige Leherkarriere. So besuchten wir am am späten Nachmittag (nach einem leckeren Cappuccino) noch Florenz bekanntesten Markt San Lorenzo. Dort fanden wir auch eine sehr schöne Tasche, doch so richtig überzeugt war Gabi nicht, und setzten wir uns ohne wieder in den Zug zurück nach Figline Valdarno. Am dortigen Bahnhof wurden wir dann von einem lustigen Gefährt erwartet, welches uns zurück zum Campingplatz brachte.

Am Sonntag gönnten wir uns dann unseren ersten richtigen Ruhetag. Chillen am Pool, Grillen vorm Zelt und als Schlaftrunk einen leckeren Wein….

 

Für Montag hatten wir uns für einen Tagesausflug nach Pisa/Lucca angemeldet. Ausflüge dieser Art werden direkt vom Campingplatz angeboten und so ging es morgens um 8.30 Uhr mit dem klimatisierten Bus nach Pisa. Wer schon mal dort war weiß, dass dort eigentlich alle bekannten Sehenswürdigkeiten an einem Platz befinden. Und genau an diesem Platz wurden wir von unseren Reiseleitern dann auch abgeliefert. Wir entschieden uns wieder uns die Museen/Kirchen von innen anzuschauen (auch die 15€ für die Besteigung des schiefen Turms haben wir lieber in eine leckere Pizza am Abend auf dem Campingplatz investiert). Nach den obligatorischen Fotos, auf denen wir den schiefen Turm vorm Einstürzen retten ließen wir uns wieder von den vorhanden Caches durch die wirklich schöne Stadt Pisa leiten. Dort kamen wir an Stellen vorbei, die wir ohne Cachen wohl nie besucht hätten. Es lohnt sich also sein GPS vor einem Urlaub mit Caches zu betanken.

 

Nach dem Mittagessen ging es dann weiter nach Lucca, einer mittelalterlichen Stadt, von der wir vorher noch nie wirklich was gehört hatten. Lucca ist ein schönes kleines Städtchen welches komplett von einer begehbaren Stadtmauer umgeben ist und in der Giacomo Puccini, u.a. Komponist der Oper Tosca, geboren wurde. Da wir keine must-see Sehenswürdigkeiten von Lucca auf dem Zettel hatten nutzten wir den Nachmittag wieder zum Cachen.

Lucca ist übrigens auch die Stadt, in der man auf der Suche nach einer öffentlichen Toilette trotz Stadtplan geschätzte 241 Mal an der gleichen Stelle vorbeikommt ohne die Toilette zu finden…..

 

Dies war dann auch unser letzter kultureller Ausflug in diesem Urlaub, denn für unseren letzten (kompletten) Tag in Italien hatten wir wieder einen Ruhetag geplant. Die mitgebrachten Bücher mussten ja mal gelesen werden :)

Tja und dann war es leider so weit. Der Tag des Aufbruchs war gekommen. Frühstück, Zelt abbauen und Campingplatz bezahlen. Da wir unsere Wanderschuhe nicht umsonst mit nach Italien genommen haben wollten, haben wir uns bevor die Heimreise antraten noch einen “kleinen” Wandercache ausgesucht. Der Cache sollte auf einem Berg in der Nähe von Figline Valdarno liegen. Die Wanderung bei > 30°C den steilen Berg hinauf war sehr anstrengend. Und nachdem der Weg nach zwei Stunden aufstieg immer verwildeter und somit schlangen-technisch bedenklicher wurde, entschieden wir uns umzukehren. Im Nachhinein wohl die beste Entscheidung, denn wer weiß wieviele Stunden wir noch gebraucht hätten den Cache zu heben.

 

Tja, und dann ging es nun wirklich zurück Richtung Heimat.

Abschließend bleibt zu sagen, dass es ein wirklich wunderschöner Urlaub war und sich der Besuch der historischen Stätten wirklich gelohnt hat.

Italien 2009: Hinfahrt + Rom

Früh morgens um 4:45 Uhr sind wir mit dem guten Polo (Danke nochmal!) in Langenargen gestartet. In Österreich noch kurz voll getankt, eine Vignette für die Schweiz gekauft und schon ging es weiter Richtung Italien. Die Fahrt nach Rom verlief eigentlich relativ unspektakulär, nur in Mailand stockte der Verkehr etwas. Dort kamen wir dann auch zum ersten Mal in den Genuss der italienischen Fahrweise. Links und Rechts an unserem stehenden Auto sind dort die Motorräder bzw. Roller vorbeigeschossen. Dass wir dort bei einem Spurwechsel keinen überfahren haben ist eigentlich ein Wunder…vielleicht haben wir es ja, aber bloß nicht bemerkt… ;)

Um kurz vor 16 Uhr sind wir dann auf dem Campingplatz Seven Hills in Rom angekommen. Das war ein ganz einfacher Campingplatz am Rande Roms, der aber alles hatte was man so braucht (kleiner Supermarkt, Schwimmbad (hat allerdings extra gekostet) und eine Pizzeria). Dort gab es Shuttlebusse für 50Cent, die morgens jede Stunde zum Bahnhof gefahren sind und von dort konnte man mit einem 4€ Tagesticket direkt ins Zentrum von Rom fahren.

 

Am 1. Tag, Mittwoch, waren wir im Vatikan. Da Donnerstags Feiertag (Christi Himmelfahrt) war, dachten wir, dass Mittwochs dann weniger los sei. Da hatten wir uns allerdings getäuscht, denn mittwochs ist dort immer Papstaudienz. Das bedeutet, dass der Papst auf den Petersplatz kommt und einen Gottesdienst hält. So sind wir dann aber wenigstens in den Genuss gekommen, den Papst zu sehen, der sich zu beginn der Audienz erstmal mit dem Papamobil durch die Menge hat fahren lassen. Nur in Petersdom konnten wir deshalb nicht. Dafür sind wir aber in die Sixtinische Kapelle gegangen. Die langen Gänge in den Gebäuden sind schon der Wahnsinn, vor allem wenn sie voll mit Leuten sind die zu den buntbemalten Decken hochgucken. Lange waren wir da aber nicht drin, sind halt beide nicht soo Kunst interessiert. :)

 

Von dort gings dann weiter zum Kolosseum. Das ist schon auch beeindruckend, weils ganz schön groß ist und wenn man sich vorstellt, wie viele Leute da früher rumsaßen und sich Kämpfe angeguckt haben ist das schon krass. Mittlerweile ists aber halt nur noch ein altes Gemäuer. Genauso wie das Forum Romanum. Faszinierend ist, wie viele Säulen in Rom so rumstehen, das sieht schon gut aus. Zum Abschluss des Tages gab es noch einen Cache beim Mund der Wahrheit und einen Abstecher zum Circus Maximus.

 

Am nächsten Tag haben wir u.a. die Spanische Treppe, den Trevi-Brunnen und das Pantheon angeschaut. Besonders interessant war an diesem Tag der Besuch der Engelsburg. Von ihr aus gibt es einen als Mauer getarnten “geheimen” Gang in den Vatikan, von dem spätestens seit Illuminati jeder schon gehört hat. Auch der Ausblick über Rom vom “Dach” der Burg war fantastisch! An der zugehörigen Brücke lag dann, oh Wunder, ein Cache :)

Da wir am Mittwoch den Petersdom aufgrund der Audienz nicht von innen besichtigen konnten, haben wir dies zum Abschluss des Tages gemacht.

 

[Hier geht's zum zweiten Teil des Berichts]

 

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