Tag: Deutschland

B’ä’rlin 2010

Dieses Jahr nutzten wir die Pfingsferien für einen kleinen Städtetrip nach Berlin. Nachdem wir wie immer etwas knapp dran waren mit der Buchung gab es für die Kombiangebote der Bahn leider kein freies Hotel mehr. Auch wenn wir uns doch noch spontan für Hamburg als Reiseziel entschieden hätten, wären wir dort nirgends mehr untergekommen. Also blieb es bei Berlin und wir beschlossen die Anreise mit dem Auto.

Tag 1: Anreise und erste Eindrücke
Das erste Bild unseres Urlaubs wurde schon auf der Autobahn geschossen… Es scheint aber noch beim Entwickeln zu sein. Als wir dann im Hotel waren, haben wir nur unsere Koffer abgestellt und sind dann auch schon losgezogen. Das Hotelzimmer war übrigens ziemlich klein, aber sauber und deshalb in Ordnung. Auf dem Plan stand “Erkunden der Weststadt”. Bei einem gemütlichen Spaziergang kamen wir am jüdischen Gemeindehaus, dem Literaturhaus, dem Theater des Westens, dem Savigny-Platz, dem Europa-Center, der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche und dem KDW vorbei. Um einen ersten Eindruck zu bekommen, haben wir uns in die Buslinie 100 gesetzt, die einmal quer durch Berlin fährt und an einigen Sehenswürdigkeiten vorbeikommt, und sind am Alexanderplatz ausgestiegen um uns dort mal ein wenig umzuschauen. Zum Abschluss dieses Tages gabs am Abend leckeres schwäbisches Essen unweit unseres Hotels.

Tag 2: Regierungsviertel
Unser Plan war es, so früh wie möglich zum Reichstag zu kommen, damit die Schlange nicht so lang ist. Also haben wir nur kurz den schönen, neuen Bahnhof besichtigt am Kanzleramt vorbeigeschaut und sind weiter zum Reichstag. Es gab allerdings einige Menschen, die den selben Gedanken wie wir hatten. Deshalb sind wir weiter zum Brandenburger Tor und dem Holocaust Mahnmal. Anschließend sind wir Unter den Linden bis zum Alexanderplatz gelaufen. Auf dem Weg dorthin gibt es einiges zu sehen: das Hotel Adlon, einige Botschaften, die Komische Oper, die Staatsbibliothek, die Humboldt-Universität, den Bebelplatz, das Forum Fridericianum, den Kronprinzenpalais, die neue Wache, das Zeughaus und das Deutsche Historische Museum in dem wir uns historisch gebildet haben.
Danach ging es dann weiter über die Schlossbrücke, am Berliner Dom, dem Alten Museum, der Museumsinsel, dem Marx-Engels-Forum, der St.-Marien Kirche und dem Roten Rathaus vorbei bis zum Neptunbrunnen der unmittelbar vor dem Alex ist. Auf den wollten wir dann eigentlich hoch, doch auch hier war uns das Anstehen zu lang. Es gibt dort aber die Möglichkeit für den nächsten Tag um 9 Uhr Karten zu kaufen – dies haben wir dann gemacht und sind zufrieden weiter zum Sony – Center. Von dort aus sind wir weiter zur Philharmonie und haben einen kurzen Abstecher zum Museum des deutschen Widerstandes gemacht, welches übrigens kostenlos ist. Da die Zeit, wie meistens, etwas knapp war gings dann auch schon weiter quer durch den Tiergarten zum Schloss Bellevue. Von dort ins Hotel, um uns etwas aufzufrischen und dann wieder zum Potsdamerplatz, wo ganz in der Nähe das Bluemax ist, in welchem die Blueman Group auftritt. Nach einer guten Show haben wir uns noch eine Currywurst beim Reichstag gegönnt (die Schlange war uns immernoch zu lang), die neue Synagoge angeschaut und dann unsere Füße hochgelegt.

Tag 3: Alles was mit Mauer zu tun hat und restliche Highlights
Als erstes Stand am heutigen Tage der Alex auf dem Programm. Davon waren wir allerdings etwas entäuscht. Außerdem wollten wir etwas mehr über die Mauer und ihre Geschichte erfahren. Da bietet es sich an zum Checkpoint Charly zu fahren und das Mauermuseum anzuschauen. Ebenso interessant ist da die East Side Gallery und die Gedenkstätte Berliner Mauer an der Bernauer Straße.
Auf unserer ToDo Liste standen noch der Gendarmenmarkt mit dem Konzerthaus, dem Französischen und dem Deutschen Dom, sowie eine Spreerundfahrt und der Reichstag. Also haben wir diese Hightlights in der Reihenfolge besucht. Für den Reichtstag hatten wir extra unsere Bücher dabei um die Wartezeit zu verkürzen und wir hatten auch tatsächlich genügend Zeit um zu lesen…Schade war hier, dass man keinen Blick in den Plenarsaal werfen konnte. Dies ist wohl nur mit Voranmeldung möglich. Hungrig gings dann zum Savigny Platz, wo wir ziemlich lang auf unser Essen warten durften…

Tag 4: Potsdam
Sehr empfehlenswert ist auch der Ausflug nach Potsdam. Nicht nur die Innenstadt, mit der Nikolaikirche, dem holländischen Viertel, dem Brandenburger Tor, dem Nauener Tor,… hat einiges zu bieten, auch der große Schloss-Park ist super schön mit dem Schloss Sanssouci. Wir haben uns gefühlt wie in Frankreich mit all den prunkvollen Schlössern, Häusern und Mühlen.Da die ersten Tage schon ziemlich an unserer Kondition gekratzt hatten, gings schon mittags wieder zurück ins Hotel. Nach einer kurzen Pause wurde ein bißchen geshopped und dann der letzte Abend beim Italiener genossen.

Berlin ist wirklich eine schöne Stadt. Für detailiertere Berichte stehen wir gerne zur Verfügung.
Wir kommen bestimmt nocheinmal zurück! Es war wirklich bärig…

Bärlin 2010

Bärlin 2010

Sommerwochenende in LA

Letztes Wochenende genossen wir das herrliche Wetter bei Gabis Eltern in Langenargen am schönen Bodensee.

Am Samstag ging es direkt nach dem Frühstück zum Aufwachen eine Runde im See schwimmen. Schon geschickt so ein See vorm Haus :)

Nach dem Mittagessen hatten wir die Idee, dass wir ja mal wieder ein bißchen Paddeln gehen könnten. Unser erster Versuch dieses Jahr dauerte keine 15 Minuten, da der Wellengang uns fast aus dem Boot geworfen hat. Bei diesem Versuch hatten wir den Kanadier dabei. Dieses Mal sollte es das Faltboot sein. Aber wie das “Falt” schon sagt, musste das Kanu erstmal zusammengebaut werden. Unter fachkundiger Anleitung war das gute Stück aber nach knapp 1h seetüchtig. (War ja unser erstes Mal und so mussten einige Schritte mehrfach durchgeführt werden…)

Nachdem der Aufbau geschafft war, ging es zur ersten kurzen Probefahrt auf den See. Wir paddelten bis zur Schussenmündung am Ufer entlang und übten derweil die Bewegungen möglichst synchron auszuführen. Nach anfänglichen Schwierigkeiten klappte es eigentlich auch ganz gut.

Damit sich der Aufbau des Boots auch gelohnt hat, beschlossen wir am Sonntag nochmal eine Ausfahrt zu machen. Dieses mal etwas weiter die Schussen hoch (laut google maps ganze 4,19Km). Von Bremsen (also den Tieren) verfolgt genossen wir dort das schöne Wetter und die herrliche Ruhe der Natur.

1. Mai Tour

Es ist ja quasi Pflicht am ersten Mai einen kleinen Ausflug zu machen. Auf Grund einer verpatzten Bio-Staatsexamensprüfung war die Lust aber dieses Jahr nicht soo groß. Trotzdem haben wir uns aufgerafft. In Ulm war dieses Jahr auch einiges los, allerdings hat die Aktion mit Wasserwerfern geendet und so hatten wir es doch schöner. Einen kleinen Eindruck von dem Trubel haben wir allerdings auch mitbekommen als wir morgens auf den Zug gegangen sind. Glücklicherweise hat uns die Wand aus Polizisten auf den Zug gelassen.

Mit diesem sind wir dann nach Langenargen gefahren, wo wir abgeholt und zum Schiff gefahren wurden. Dort ging es dann mit der Lindau weiter nach Bregenz. Diese 1,5h Schifffahrt waren zwar windig, aber sehr schön. In Bregenz angekommen fanden wir unsere ersten österreichischen Caches und konnten dann ganz zufrieden mit dem Zug weiter nach Feldkirch fahren. Von dort aus war eine Wanderung nach Mauren in Liechtenstein geplant. Diese haben wir dann auch gemacht – irgendwie war sie aber länger als geplant. Wegen Zeitdruck ging es dann ab einem bestimmten Punkt querfeld ein weiter und auch der Grenzfluss war dann kein Hinderniss mehr für uns. Tatsächlich sind wir dann irgendwann in Mauren angekommen und haben den Start des Kriteriums, bei dem mein Bruder mitgefahren ist, nur knapp verpasst.

Bei perfektem Sonnenschein und kostenlosen Drinks haben wir uns dann das spannende Rennen angeschaut. Abgerundet wurde der Tag dadurch, dass Stefan den zweiten Platz in einem spannenden Finale gewinnen konnte. Am Abend waren wir dann dementsprechend platt, aber ein schöner Tag wars!

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